Ein Irrtum der KommAustria
führte zum Lizenzentzug für KRONEHIT in Salzburg, stellte nun der
Bundeskommunikationssenat fest und gab KRONEHIT die Frequenz 94,0 wieder
rechtskräftig zurück.
Ursprünglich empfahl ein Gutachten der KommAustria, KRONEHIT die Lizenz
für die 94,0 in Salzburg zu entziehen. Begründung der Behörde: Die Stadt
wird doppelt versorgt, da das Programm KRONEHIT auch in Hallein
ausgestrahlt wird.
Im Rahmen eines Wiederaufnahmeantrags hat KRONEHIT ein Gutachten der
Deutschen Telekom präsentiert, das nachgewiesen hat, dass keine
Doppelversorgung in der Stadt Salzburg besteht. Die Deutsche Telekom war u.a. als unabhängiger Berater
zum Themenbereich Radiofrequenzen für die RTR tätig. Der
Bundeskommunikationssenat hat dieser Argumentation stattgegeben ("eine
Doppelversorgung ist nicht zu erkennen") und gleichzeitig die Frequenz
94,0 rechtskräftig an KRONEHIT erteilt. Eine Berufung der N&C Privatradio
Betriebs GmbH (Radio Energy) wurde abgewiesen.
Erleichtert zeigt sich KRONEHIT-Geschäftsführer Dr. Martin Zimper:
"Salzburg ist als City für unser Österreich-Netzwerk sehr wichtig. Wir
sind froh, dass wir diese Frequenz zurückbekommen haben. Damit gibt es
wieder ein Stück mehr Rechtssicherheit für Privatradio, für unsere
Eigentümer und nicht zuletzt für die buchende Werbewirtschaft, die sich
darauf verlassen kann, dass die Marke KRONEHIT nun dauerhaft in Salzburg
präsent ist."
KRONEHIT hatte den Sendebetrieb auf der Frequenz 94,0 nie eingestellt, da
eine Beschwerde mit aufschiebender Wirkung beim Verwaltungsgerichtshof
anhängig war. Die Frequenz verfügt über eine technische Nettoreichweite
von 211.000 Hörern. Auf der Frequenz 107,5 ("CityRadio Salzburg") ist
KRONEHIT künftig nicht mehr zu hören.
|