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Die österreichischen Privatradios
befinden sich nach empfindlichen Einbußen wieder im Aufwind. Dies zeigen
die vom Marktforschungsinstitut Fessel Gfk
erhobenen Radiotest-Ergebnisse für das
erste Halbjahr 2002. Demnach ist die Tagesreichweite (Montag bis Sonntag)
der privaten Radiosender gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
bei den 14- bis 49 Jährigen von 28 auf 29,3 Prozent angestiegen, bei den
über Zehnjährigen von 20,8 auf 21,9 Prozent. Die ORF-Radios ingesamt
mussten hingegen Einbußen bei den Tagesreichweiten von 77,3 auf 75,4
Prozent (14-49) bzw. von 76,9 auf 76 Prozent (10+) hinnehmen.
In Wien ist Radio Energy 104,2 mit einem Anstieg der Tagesreichweite bei
den 14- bis 49-Jährigen erstmals an der Spitze der privaten Radiosender.
Das zweitplatzierte Privatradio 88.6 Supermix fiel im selben Segment von
13,5 auf 8,6 Prozent zurück. Radio Arabella 92.9 brachte es auf eine
Tagesreichweite von 8,2 Prozent.
Österreichweit führten unter den Privatradios die Antenne Sender mit
einer Tagesreichweite von 9,5 Prozent (14-49). Das Krone Hit Radio
verzeichnete eine Tagesreichweite von 7,2 Prozent (14-49) bzw. 5,1
Prozent (10+). Dies bedeutet gegenüber dem Antritt im zweiten
Halbjahr 2001 mit vier Prozent bei den über Zehnjährigen eine leichte
Steigerung.
Österreichweite Einbußen gab es für Ö3. Die Cashcow des ORF fiel von 57
auf 55,5 Prozent (14-49) bzw. von 42,6 auf 41,3 Prozent (10+)
zurück. Auch bei den Regionalradios musste der ORF Rückgänge hinnehmen.
Leichte Steigerungen gab es nur für Radio Steiermark, Radio Kärnten und
Radio Vorarlberg, deutlicher zulegen konnte Radio Tirol. Das Kulturradio
des ORF, Ö1, steigerte sich bei von 4,9 auf fünf Prozent (14 bis 49) bzw.
von 7,2 auf 8,2 Prozent (10+). Das Jugend-Kulturradio, FM4, legte
von 5,9 auf 6,1 (14 bis 49) bzw. 3,7 auf 3,8 (10+) zu.
Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.
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