 |
Die Rundfunk- und Medienbehörde KommAustria hat die Ausschreibung für acht
neue Privatradiolizenzen gestartet. Es handelt sich dabei um mögliche Sender in
Wels (98,3 MHz), Tulln (99,4), Bregenz (91,5), Jennersdorf (96,6), Hartberg (102,2), Weiz (88,7) sowie St. Georgen im
Attergau (89,9) und Raaba bei Graz (94,2). Die acht Ausschreibungen betreffen kleinräumige
Frequenzen, die private Radios als lokale Ergänzung der bestehenden
Radiolandschaft nutzen können. Die Ausschreibungsfrist endet am 5. Juli
2002.
Die Standorte St. Georgen im Attergau und Raaba bei Graz werden aufgrund
konkreter Anträge vergeben. Die beantragten Frequenzen haben sich nach
funktechnischer Überprüfung und internationaler Abstimmung für diese
Standorte als geeignet erwiesen. Die übrigen Frequenzen werden auf der
Grundlage der "UKW-Studie" der Deutschen Telekom (im Auftrag des
Verkehrsministeriums) vergeben. Die in der Studie vorgeschlagenen
Frequenzen für kleinräumige Radioangebote wurden von der Behörde geprüft
und nun freigegeben. Die ausgeschriebenen Frequenzen können sowohl von
Radiobetreibern, die ihr Versorgungsgebiet erweitern wollen, als auch von
Neueinsteigern beantragt werden.
|  |