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Der ORF hat sicht mit seinen Radios im
zweiten Halbjahr 2001 weiter steigern können: Insgesamt erzielten die
ORF-Sender einen Marktanteil von 83 Prozent nach 82 Prozent im ersten
Halbjahr 2001 und 80 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der
Neueinsteiger Krone Hit R@dio, der in Gesamtösterreich
außer Vorarlberg präsent ist, brachte es auf einen Marktanteil von
vier Prozent. Dies ergibt der vom Marktforschungsinstitut
Fessel Gfk
durchgeführte Radiotest. Die Daten beziehen sich dabei auf das jeweilige Gesamtprogramm
und die Altersgruppe zehn Jahre und älter. Als Vergleichzeitraum wird das
erste Halbjahr 2000 verwendet.
ORF
Für Zuwächse bei den ORF-Radios sorgten das Hitradio Ö3, das sich von 36
auf 38 Prozent (Tagesreichweite von 40,9 auf 41 Prozent) steigerte, sowie
das Kulturradio Ö1, das sich von vier auf fünf Prozent verbesserte. Die
ORF-Regionalradios blieben beim Vorjahreswert von 38 Prozent, im ersten
Halbjahr 2001 waren sie bereits auf 39 Prozent gekommen. Das
Jugend-Kulturradio des ORF, FM4, lag wie die beiden Quartale zuvor
konstant bei zwei Prozent, einen Zuwachs von drei auf vier Prozent
gegenüber dem Vorjahr gab es in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.
Ö3 konnte sich in diesem Segment von 75 auf 78 Prozent steigern.
Privatradios
Mit einem Marktanteil von vier Prozent bei den Hörern über zehn Jahren
lag das Krone Hit R@dio gleichauf mit den Antenne Sendern, die in Wien,
Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg vertreten sind. Bei
der Tagesreichweite liegen die Antenne Sender mit 6,6 Prozent vor dem
Krone Hit R@dio mit 5,4 Prozent. Auch in der Zielgruppe der 14- bis
49-Jährigen hatten die Antenne Sender mit einem Marktanteil von sechs
Prozent die Nase vor dem neuen Krone-Sender mit fünf Prozent. Seinen
höchsten Marktanteil erzielte das Krone Hit R@dio in Burgenland mit acht
Prozent, in Wien betrug der Marktanteil fünf Prozent. Insgesamt fielen
die österreichischen Privatradios mit einem Marktanteil von 15 Prozent
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozent weiter zurück.
Wien
In Wien erreichte Ö3 mit einem Marktanteil von 32 Prozent denselben Wert
wie im zweiten Halbjahr 2000. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2001, in dem
der ORF-Sender einen Spitzenwert von 37 Prozent erzielte, bedeutet dies
aber einen klaren Rückschlag um fünf Prozent. Einen Rückschlag gegenüber
dem Vorjahreszeitraum gab es in der Bundeshauptstadt auch für Radio Wien,
das von 16 auf 14 Prozent fiel. Gleichauf damit lag Radio
Niederösterreich, das sich seinen Marktanteil in Wien damit um zwei
Prozentpunkte verbessern konnte. Erfolgreichstes Privatradio in Wien war
88.6 Der Musiksender, der sich jedoch von zehn auf sechs Prozent
verschlechterte, gefolgt von Radio Energy 104,2, das mit der Halbierung
von sechs auf drei Prozent ebenfalls einen massiven Rückschlag einstecken
musste. Überproportionales Wachstum gab es dagegen für FM4: Der
Jugendsender verbesserte seinen Marktanteil von drei auf sieben Prozent. (pte)
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