27 Bewerber für österreichisches Privat-TV

27 Bewerbungen für bundesweites und regionales Privat-TV in Österreich sind bis heute, Mittwoch, bei der Kommunikationsbehörde KommAustria abgegeben worden. Sieben Bewerber stellten Anträge für bundesweites Privat-TV. Ebenso viele Bewerber wollen Stadtfernsehen für die Bundeshauptstadt Wien auf die Beine stellen. Die restlichen 13 Anträge betreffen die Städte Linz und Salzburg sowie andere Regionen in den Bundesländern.

Die KommAustria schreibt eine bundesweite und drei regionale TV-Frequenzen für Wien, Linz und Salzburg aus. Neun Bewerber wollen eine Sendeerlaubnis für diverse andere Regionen. RTV Regionalfernsehen will beispielsweise in der Umgebung Steyr senden. Drei Anträge wurden für Graz, einer für Tirol gestellt. Diese Bewerber spekulieren offensichtlich mit dem Aufsplitten der bundesweiten Frequenz, für die im Vorfeld wegen Zweifel an der Rentabilität das Interesse begrenzt war.

Die KommAustria wird zunächst die Vollständigkeit der geforderten Nachweise kontrollieren. In einem zweiten Schritt wird die inhaltliche Qualität der Anträge überprüft. Zu diesem Zweck starten am 17. Dezember Gespräche mit den einzelnen Antragstellern. Die bundesweite Frequenz wird zuerst vergeben. Mit einem Abschluss des Vergabeverfahrens ist laut KommAustria Anfang Februar zu rechnen.

zurück 07.11.2001