Frequenzgutachten - Ergebnisse

Das Frequenzgutachten der Deutschen Telekom zur "Überprüfung der analogen Übertragungskapazitäten für den terrestrischen Rundfunk in Österreich" wurde vom Infrastrukturministerium nun offiziell abgenommen. Die Studie der Deutschen Telekom, die von der Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH (RTR) in Auftrag gegeben worden war, hatte Mitte Juli eine Doppel- und Mehrfachversorgung der ORF-Radios festgestellt.

Vor allem im Bereich Wien entsteht dadurch Raum für neue Privatradios. Eine bundesweite Frequenzkette für privaten Hörfunk sei unter Beachtung des derzeitigen "Frequenz-Besitzstandes" bei ORF und Privatradios jedoch eher unwahrscheinlich, so Alfred Grinschgl, Geschäftsführer des Bereichs Rundfunk bei der RTR. Es gebe bestenfalls eine Versorgung der Ballungsräume, was einer technischen Reichweite von vier Mio. Personen entsprechen würde.

Trotz allem sei es das oberste Betreben der RTR, bundesweites Privatradio zu ermöglichen, so Grinschgl weiter. An zweiter Stelle der Wunschliste stehe - so Grinschgl - die Stärkung der vorhandenen Privatradiosender. Und erst Priorität Nummer drei habe die Ausschreibung neuer Privatradiolizenzen. Dabei sollen im urbanen Bereich eher neue Lizenzen vergeben werden und in ländlichen Gebieten eher die bestehenden Frequenzen gestärkt werden.

zurück 30.07.2001